Rollenbilder an der Spitze von Familienunternehmen

Gesellschaftlich akzeptierte Rollenbilder
an der Spitze von Familienunternehmen


Gesellschaftlich akzeptierte Rollenbilder an der Spitze von Familienunternehmen


In dieser Studie werden die aktuellen, gesellschaftlich akzeptierten Rollenbilder an der Spitze von Familienunternehmen untersucht. Dabei soll geklärt werden, welche Rollenbilder in unterschiedlichen Unternehmen und Strukturen vorhanden sind, woraus sich diese entwickeln und in welcher gesellschaftlichen Wechselwirkung diese stehen. Daran schließt sich unmittelbar die Frage an, inwiefern eine Verbindung zwischen den Rollenbildern an der Unternehmensspitze und der Unternehmensperformance besteht.

Gerade Familienunternehmen sind ein hervorragendes Beispiel dafür, dass die aktuellen Vorstellungen von einer zeitgemäßen Unternehmensführung direkt von gesellschaftlichen Veränderungen und den sich daraus ergebenden wechselnden Rollenerwartungen betroffen sind. Denn immer mehr Frauen übernehmen beispielsweise als Nachfolgerinnen die Führung im familieneigenen Unternehmen. Sie haben nicht nur das Problem, in ihrer Rolle als Führungskraft von allen Stakeholdern akzeptiert zu werden, sondern meist auch die Herausforderung, ihre verfügbare Zeit und Energie zwischen den Arbeits- und damit Führungsaufgaben und ihren Familienverpflichtungen aufteilen zu müssen. Da es aber an entsprechenden Rollenvorbildern fehlt, ergeben sich für sie selbst wie auch für das Umfeld (Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Gesellschaft) große Verunsicherungen. In der Folge ist es sehr wahrscheinlich, dass diese vagen und ungefestigten Rollenbilder an der Spitze von Familienunternehmen nicht zuletzt auch den Firmenerfolg beeinflussen.

Dieses Forschungsvorhaben wird als Dissertationsprojekt von Valerie Nickel an der Universität Innsbruck (Leopold-Franzens-Universität) in Kooperation mit dem MCI in Innsbruck durchgeführt. Sie erhält hierfür ein zweijähriges Promotionsstipendium von der EQUA-Stiftung.

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