Zugewinngemeinschaft

Zugewinngemeinschaft (modifizierte)


Treffen Eheleute bei der Heirat keine besonderen Vereinbarungen, dann gilt in Deutschland per Gesetz die Zugewinngemeinschaft (Gütertrennung mit Zugewinnausgleich).

Das bedeutet: Die Ehepartner besitzen kein gemeinschaftliches Vermögen, denn jeder Ehepartner bleibt jeweils Alleineigentümer der Vermögensgegenstände, die er in die Ehe eingebracht oder währenddessen erworben hat. Allerdings gilt das während der Dauer der Ehe hinzugewonnene Vermögen als Zugewinn, der im Scheidungsfall jedem Partner zur Hälfte zusteht.

Bei einer modifizierten Zugewinngemeinschaft kann festgelegt werden, dass alle Maßgaben und auch die steuerlichen Vorteile der gesetzlichen Zugewinngemeinschaft gelten, lediglich ein spezieller Eigentumsgegenstand (z. B. ein Unternehmen) im Fall der Ehescheidung ausgenommen wird und nicht dem Zugewinnausgleich unterliegt.

Weiterführende Erläuterungen:
Ehevertrag

zurück