Skandale in Familienunternehmen

Skandale in Familienunternehmen


Skandale in Familienunternehmen – Wie Unternehmerfamilien mit Skandalen umgehen


Dieses Forschungsprojekt wird am MCI in Innsbruck unter der Leitung von Frau Prof.in Dr. Anita Zehrer und Dr. Gabriela Leiß zusammen mit Lena Leitfeld durchgeführt. Alle drei erhalten seit Januar 2020 ein einjähriges Stipendium der EQUA-Stiftung für ihre Arbeit.

Die zentrale Forschungsfrage lautet dabei: Welche Rolle spielt die Familie beim Umgang mit Skandalen in ihrem Unternehmen?

In dieser Studie sollen die Herausforderungen, Probleme und Folgen eines (öffentlichen) Skandals in Familienbetrieben analysiert werden. Dabei werden die Skandale in Familienunternehmen von den Skandalen in den Unternehmerfamilien getrennt betrachtet. Ziel der Untersuchung ist es, unterschiedliche Umgangstypen und -muster zu identifizieren und diese anschließend zu bewerten. Im Zentrum steht dabei die interne und externe Kommunikation während und nach der Krise bzw. des Skandals.

Als Ergebnis wollen die Wissenschaftlerinnen Handlungsimplikationen für die Unternehmen erarbeiten, die deren Umgang mit publik gewordenen Skandalen verbessern helfen und sie vor einem möglichen Scheitern des Unternehmens aufgrund eines Skandals schützen. Zudem wollen sie ein theoretisches Erklärungsmodell entwickeln, um über den praktischen Nutzen hinaus auch einen wissenschaftlichen Beitrag zu leisten. 

Das Forschungsprojekt ist interdisziplinär angelegt und stellt eine Verbindung zwischen den unterschiedlichen Forschungsbereichen der Wirtschaftswissenschaften (BWL, VWL), Soziologie und Kommunikationswissenschaften dar.

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