Religiöse Prägungen und Werthaltungen in Unternehmerfamilien

Religiöse Prägungen und Werthaltungen
in Unternehmerfamilien


Religiöse Prägungen und Werthaltungen in Unternehmerfamilien


Charakteristisch für Familienunternehmen sind spezifische Wertesysteme und die Wirkung von familiären Werten auf die Unternehmenswerte. Diese Werteorientierung der Familienunternehmen wird schon seit langem in Forschung und Praxis immer wieder thematisiert und betont. Trotzdem gibt es kaum weitergehende Studien, die die Ursprünge dieser Familien- und Unternehmenswerte behandeln. 

Das Ziel dieser Studie besteht darin, religiöse Prägungen und Werthaltungen in Unternehmerfamilien, also die Auswirkungen von christlichen, islamischen, jüdischen oder säkulären Überzeugungen auf Entrepreneurship und Management im Allgemeinen sowie auf Familienunternehmen im Besonderen zu untersuchen. Darüber hinaus sollen die Einflüsse dieser Überzeugungen nicht nur auf die Unternehmenskultur, sondern auch auf den Unternehmenserfolg betrachtet werden.

Die religiösen Prägungen von Unternehmen und die religiöse Identität von Eigentümerfamilien und deren Einflüsse und Wirkungen auf das unternehmerische Selbstverständnis sind bisher kaum untersucht. Das Forschungsprojekt wird deshalb eine Wissenslücke schließen, die auch für die Praxis von Relevanz ist.

Dieses dreijährige interdisziplinäre Forschungsprojekt über religiöse Prägungen und Werthaltungen in Unternehmerfamilien wird an der JKU (Johannes Kepler Universität) in Linz von einem Forschungsteam unter der Leitung von Prof.in Dr. Birgit Feldbauer-Durstmüller und Dr. Tanja Wolf durchgeführt. Die EQUA-Stiftung unterstützt es durch drei Stipendien an Sarah Pieslinger, Caroline Preslmayer und Johannes Thaller. Außerdem werden Sach- und Reisekosten übernommen.

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