Kategorie: A

Aufsichtsrat

Hat ein Familienunternehmen die Rechtsform AG gewählt, so ist vom Gesetzgeber ein Aufsichtsrat vorgeschrieben. Er stellt ein Kontrollgremium dar und muss ganz bestimmten Anforderungen und Strukturen genügen. Andere Unternehmensrechtsformen bedingen keinen Aufsichtsrat. Trotzdem installieren viele Familienunternehmen freiwillig einen Beirat als ein Kontroll- und Beratungsorgan. Häufig wird auch von Familienrat oder Verwaltungsrat gesprochen. → Beirat in…
Read more

Abfindung von ausscheidenden Gesellschaftern

Familienunternehmen leben geradezu von der Idee, dass ihre (Mit-) Eigentümer aus der Familie verlässliche Kapitalgeber sind, die auch in Krisenzeiten zum Unternehmen stehen und mit ihrem Kapital die Stabilität und den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens garantieren. Die Vorstellung von einer verlässlichen und nicht wankelmütig von globalen Stimmungen abhängigen Finanzierung (→ Unternehmensfinanzierung) macht die Familienunternehmen so…
Read more

Ausschüttung von Unternehmensgewinnen

Wenn Unternehmen Gewinne erwirtschaften, so werden diese in der Regel als Jahresüberschuss im Jahresabschlussbericht ausgewiesen. Zunächst müssen die Steuern beglichen und alle gesetzlichen oder anderen vertraglich festgelegten Verpflichtungen erfüllt werden (Aktiengesellschaften sind z. B. vom Gesetzgeber verpflichtet, einen bestimmten Anteil als Rücklagen zu verwenden). Die übrigen Gewinne können unterschiedlich verwendet werden. Entweder sie verbleiben im…
Read more

Aufwand

Bei einem Unternehmen gibt es neben den Kosten, die eine unmittelbare Ausgabe oder Zahlung darstellen (z. B. beim Kauf von Produktionsmaterial), auch rein rechnerische Aufwendungen ohne Zahlungsfluss. Typische rechnerische Aufwendungen (Aufwand) sind Abschreibungen. Diese werden als Aufwand und damit gewinnmindernd in der G&V ausgewiesen.   Weiterführende Erläuterungen:  → Jahresabschlussbericht   © DRUCKVERSION

Assessment für Mitglieder von Unternehmerfamilien

Das englische Wort assessment (= Beurteilung, Einschätzung) wird bei uns heute als Synonym für betriebliche Personalauswahlverfahren verwendet, bei dem die fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenzen von Kandidaten/innen auf möglichst objektive und überprüfbare Weise beurteilt werden sollen. Das Verfahren, mehrere Kandidaten/innen schematisierten Eignungstests (Persönlichkeitstest) zu unterziehen, um sachliche und vorurteilsfreie Anhaltspunkte für eine fundierte Auswahl zu…
Read more

Anteilseigner

→ Gesellschafter

Anlagevermögen

Unter Anlagevermögen versteht man alle längerfristig einsetzbaren Wirtschaftsgüter. Diese können immaterieller Natur sein (z.B. Patente oder Lizenzen) aber auch Sachanlagen (z. B. Grundstücke, Gebäude, Maschinen) oder Finanzanlagen (langfristige Wertpapiere).   Weiterführende Erläuterungen: → Jahresabschlussbericht   © DRUCKVERSION

Anerbenrecht

(Frühere) Höfe-Ordnungen kennen das Anerbenrecht, bei dem nur ein (geeigneter) Nachfahre den Hof übernimmt, während die anderen Kinder entweder leer ausgehen bzw. verhältnismäßig gering abgefunden werden. Dieses Prinzip wurde häufig auch auf die Vererbung anderer Vermögensgegenstände (z. B. Unternehmen) übertragen.   Weiterführende Erläuterungen: → Erbfolgeregelungen   © DRUCKVERSION

Aktiva und Passiva

Bilanzen enthalten eine Gegenüberstellung der Aktiva und Passiva. Unter den Aktiva wird das gesamte Firmenvermögen ausgewiesen, während die Passiva-Seite zeigt, wie und wodurch die Vermögensgegenstände bezahlt wurden (bzw. wem das Vermögen gehört).   Weiterführende Erläuterungen: → Jahresabschlussbericht   © DRUCKVERSION

Aktionär

Unternehmenseigentümer werden je nach Rechtsform des Unternehmens unterschiedlich bezeichnet. Eigentümer von Anteilen an Aktiengesellschaftern (AGs) sind Aktionäre.   Weiterführende Erläuterungen: → Gesellschafter   © DRUCKVERSION