Krisenmanagement in Familienunternehmen unter Berücksichtigung der besonderen Krisendynamiken durch die Unternehmerfamilie
 
Die EQUA-Stiftung unterstützte die Dissertation von Hern Tom Rüsen an der Universität Witten/Herdecke unter Herrn Prof. Dr. Arist von Schlippe.
 
Krisenmanagement in Familienunternehmen bedeutet die Steuerung und Führung des Untenrehmens zur Bewältigung von Krisen. Es beinhaltet alle hierzu erforderlichen Maßnahmen innerhalb des Unternehmens, gleichzeitig aber auch bei der Eigentümerfamilie, denn beides ist nicht voneinander zu trennen.
Aufgrund von empirischen Interviews von Betroffenen und Krisenmanagern konnte Herr Rüsen in seiner Dissertation nachweisen, dass Krisenmanagement in Familienunternehmen immer auch ein Familienmanagement beinhalten muss, um erfolgreich zu sein.
 
Die Sanierung eines Familienunternehmens kann nur dann erfolgreich und nachhaltig sein, wenn im Sanierungskonzept auch die Unternehmerfamilie und deren Bedürfnisse oder Anliegen verstanden und berücksichtigt werden. Dies macht die Sanierung eines Familienunternehmens zum einen komplexer und oft auch schwieriger und risikoreicher, eröffnet zum anderen aber auch die Nutzung von Ressourcen verschiedenster Art, die den Weg aus der Krise maßgeblich positiv beeinflussen können.
 
 
Krisenmanagement in Familienunternehmen