Werteprägung in Unternehmerfamilien als Brücke zwischen Tradition und Zukunft
Dr. Rena Haftlmeier-Seiffert, Ninon und Klaus Demuth: Workshop auf dem 19. Kongress für Familienunternehmen, Universität Witten/Herdecke, 17.-18. Februar 2017

In vielen Familienunternehmen werden heute andere Produkte als früher hergestellt. Ansprüche und Bedürfnisse von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Organisationsstrukturen, Absatzmärkte und Zulieferer etc. haben sich grundlegend verändert. Nicht selten sind aber die Werte, nach denen schon immer gehandelt wurde, gleich geblieben (z.B.: Qualität und Leistung galten durchweg als hohes Gut, die Inhaber und Mitarbeiter standen immer loyal zueinander, Ehrlichkeit und Sparsamkeit prägten alle Zeiten etc.). Die Werte bilden damit eine Brücke zwischen Tradition und Zukunft.

Jeder Mensch und jede Familie hat eine individuelle Werteprägung.

In diesem Workshop bekamen zunächst alle Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre eigenen Werteprägungen festzustellen. Im Anschluss wurde dann an verschiedenen fiktiven Beispielen vorgeführt, wie sich die individuelle Werteprägung auf den Umgang mit dem Unternehmenserbe, die Nachfolgeregelungen, die Ausschüttungspolitik und auf die Entscheidungsfindungen innerhalb einer Unternehmerfamilie auswirken kann.

Am Ende des Workshops wurde am konkreten Beispiel der Unternehmerfamilie Demuth veranschaulicht, wie deren Werteprägung die Firmenkultur beeinflusst(e) und wie man das Wissen um die eigene Werteprägung bewusst einsetzen kann, um authentisch als Unternehmerfamilie die eigene Tradition mit der Zukunft zu verbinden.

Eine offene Diskussion über die Erfahrungen der Teilnehmenden rundete den Workshop ab.

 

Werteprägung in Unternehmerfamilien als Brücke zwischen Tradition und Zukunft

Ninon und Klaus Demuth, Dr. Rena Haftlmeier-Seiffert