Limitationen empirischer Forschung. Oberflächenbehandlung versus Tiefenerkenntnis
Vortrag von Dr. Marc Betz und Dr. Rena Haftlmeier-Seiffert auf der FiFu DAChLi-Konferenz am EMF-Institut Berlin, 6.-7. März 2017

Empirische Forschung bleibt vielfach an der semantischen Oberfläche der Aussagen der Forschungsteilnehmer stehen und dringt oft zu keinen hermeneutischen Deutungen vor.

Dr. med. Marc Betz zeigte, wie durch besondere Kommunikationsmethoden (Hypnose) tiefere Schichten des Bewusstseins angesprochen werden können. So gelangt er bei seinen Patienten über die sozial erwünschten und bewusst oder meist auch unbewusst verschleiernden Aussagen und Annahmen hinaus.

Die Frage, inwieweit diese bei Krankheitsbildern angewandte klinische Methode auch in der empirischen Forschung eingesetzt werden kann, um über die sozial erwünschten Aussagen der Probanden hinaus zu gelangen, konnte der Vortrag nicht lösen. Aber er schärfte das Bewusstsein für tiefergehende interpretatorische Methoden.

Verschiedene diesbezügliche Forschungsprojekte sollen sich anschließen.

 

Limitationen empirischer Forschung