Eigentum verpflichtet
18. Kongress für Familienunternehmen, 12./13. Februar 2016 an der Universität Witten/Herdecke

Der Kongress stand unter dem Motto: Eigentum verpflichtet - zwischen familiärer, unternehmerischer und gesellschaftlicher Erwartung.

In den Keynotes, Grußworten und zahlreichen Workshops etc. ging es auf diesem Kongress letztlich immer um die Auslegung des Artikels 14 unseres Grundgesetzes: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll dem Wohle der Allgemeinheit dienen". Obwohl dieser Auftrag eindeutig zu sein scheint, ist er in der Ausgestaltung und in der Realität extrem indifferent und diffus. Und so war es Ziel des Kongresses, möglichst viele Facetten zu beleuchten und kontrovers zu diskutieren, um eine Annäherung an den Kern der Aussage und einen Erkenntnisgewinn für alle Teilnehmer zu ermöglichen. Denn beinahe jeder Unternehmer/ jede Unternehmerin kennt und fühlt sowohl den unternehmerischen, als auch den moralischen und den gesellschaftlichen Auftrag, den der unternehmerische Erfolg und damit das Eigentum mit sich bringen. Und immer stellt dieser Auftrag ein Dilemma dar - eine Gratwanderung zwischen verschiedenen Verpflichtungen: der Verpflichtung zur Unternehmensentwicklung und damit Zukunftssicherung, der Verpflichtung gegenüber den Mitarbeitern, der eigenen Familie, dem Gemeinwohl, etc.

Auch dieses Jahr war die Nachfolgerakademie Bestandteil des Kongresses. Dieses Veranstaltungsformat ist speziell für Familiengesellschafter/innen von morgen entwickelt und wurde von der EQUA-Stiftung unterstützt.

 

Eigentum verpflichtet