Paradoxiemanagement in Familienunternehmen - Erfolgsfaktoren und Implikationen
Eine quantitative Studie am KIM (Kompetenzzentrum Innovation und marktorientierte Unternehmensführung/ Fachhochschule Ludwigshafen)
 
Das von Herrn Philipp Tachkov unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Rainer Völker durchgeführte und von der EQUA-Stiftung finanzierte Forschungsprojekt widmete sich folgenden Leitfragen:
  • Kommen bestimme Konflikte in Unternehmerfamilien häufiger vor oder handelt es sich um Einzelfälle?
  • Welche Erfahrungen gibt es bezüglich der Auswirkungen von Konflikten in Unternehmerfamilien?
  • Gibt es konfliktpräventive Maßnahmen?

Die bisherigen Forschungen und wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Familienunternehmen bestehen in der Regel aus qualitativen Fallstudien und detaillierten Betrachtungen von Einzelfällen, deren Erkenntnisse dann auf Familienunternehmen im Allgemeinen übertragen werden. Eine Absicherung der so entstandenen Annahmen und Theorien durch Breitenbefragungen fehlt dabei meist. Diese Studie ist angetreten, diese Lücke zu füllen. Bei ihr wurden deshalb 305 deutschsprachige Familienunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen schriftlich befragt und die Antworten statistisch ausgewertet.

Im Ergebnis gibt die Studie statistisch relevanten Aufschluss darüber, welche familienunternehmenstypischen Konflikte auftreten und welche Lösungsstrategien in der Regel von den Unternehmerfamilien angewendet werden.

 

Paradoxiemanagement in Familienunternehmen