Sozialstrukturen als Wettbewerbsfaktor in Familienunternehmen

 

Sozialstrukturen  

 

    Andreas Friesenhahn/ Alina Weinberger, Sozialstrukturen als Wettbewerbsfaktor in Familienunternehmen. Eine wissenschaftliche Studie zu Ausprägungen und Erträgen, EQUA-Schriftenreihe 16/2015, Verlag: Unternehmer Medien GmbH, Bonn 2015, 64 Seiten, ISBN 978-3-937960-31-9, Preis: € 20,00
  Die Publikation basiert auf einer wissenschaftlichen Studie, die am KIM der Hochschule Ludwigshafen mit Unterstützung der EQUA-Stiftung durchgeführt wurde.
  Sie analysiert die Beziehungen zwischen Individuen und Institutionen im Kontext von Familien- und Nicht-Familienunternehmen. In Fallstudien wird gezeigt, dass eine Reihe (unbewusster) Strategien in Familienunternehmen existieren, die bestimmte Sozialstrukturen nutzen, um Wettbewerbsvorteile zu generieren. In diesem Falle handelt es sich um Sozialkapital und dessen Erträge.
  Derzeit werden immaterielle Vermögenswerte von (unternehmerischen) Organisationen, zu denen das Sozialkapital zählt, in sogenannten Wissensbilanzen abgebildet. Die Untersuchung zeigt, dass verschiedene Variablen des Sozialkapitals, die insbesondere in Familienunternehmen von hoher Bedeutung sind, momentan in den Wissensbilanzen nicht berücksichtigt werden und möchte dazu anregen, diese Lücke zukünftig zu schließen.
  Die Studie ist aber vor allem auch für Familienunternehmen von Interesse, weil sie anregt, das eigene Beziehungsgeflecht zu erkennen und zu hinterfragen, um die unternehmerischen Vor- und Nachteile, die diese Beziehungen mit sich bringen können, zu verstehen.